Wer kennt es nicht,
liebe Freunde,
dieses Kratzen im Hals, gefolgt von Schluckbeschwerden und Heiserkeit? Die Familienmitglieder, die Kollegen am Arbeitsplatz werfen scheue Blicke und raten zur Desinfektion des Halses. Sie wollen sich nicht anstecken, wenn das Übel seinen Lauf nimmt und Schnupfen und Husten bringt. Nach zwei Tagen hat sich, wenn man nicht rasch handelt, ein grippaler Infekt durchgesetzt.
Rasches Handeln: Das besteht zweckmäßig darin, die Apotheke aufzusuchen. Hier sollte man sich nicht scheuen, einige Fragen zu beantworten, nämlich nach der Art der Beschwerden, wie lange sie bestehen und was man schon selbst unternommen hat. Wenn dann auch noch Klarheit über weitere Erkrankungen und die eingesetzten Arzneimittel besteht, kann die gezielte Beratung folgen, zu der die Empfehlung bestimmter Fertigarzneimittel aus dem großen Vorrat oder auch einer eigenen Spezialität gehört. Da gibt es verschiedene Lutschtabletten, die entweder nur die Schleimhäute feuchthalten oder aber durch ihre Inhaltsstoffe wirken: Antiseptisch, schmerzlindernd, fiebersenkend und in Kombinationen. Ferner gibt es Rachensprays, die antiseptisch, örtlich antibiotisch oder kombiniert wirken, und schließlich Lösungen zum Gurgeln, deren keimtötende Wirkung ebenfalls erprobt ist.
Hilflos sind wir also nicht, um die gewöhnlichen Halsschmerzen zu bekämpfen, die allein oder mit den weiteren üblichen Erkältungssymptomen daherkommen. Sollten die Schmerzen jedoch mit untypischen Erscheinungen verbunden sein, nämlich Fieber, Sprechbehinderung, am Halse Schwellungen außen oder Eiterstippen innen, meist begleitet von einem deutlichen Krankheitsgefühl, ist alsbald der Arzt zu konsultieren, der ganz nach Ergebnis seiner Untersuchung ein Antibiotikum verordnen wird. Vielleicht müssen Sie jetzt nämlich eine Mandelentzündung oder einen Scharlach bekämpfen.
Daher hoffen wir, wenn Sie zu uns kommen, dass Sie „nur“ ganz gewöhnliche Halsschmerzen mitbringen.
Wir wünschen Ihnen, ganz im Gegensatz zu Ihren ganz gewöhnlichen Halsschmerzen, ein ganz ungewöhnlich frohes und gutes neues Jahr.
Ihr R.F.
Sinusitis,
liebe Freunde, ist ein Wort, das sich nicht sofort durchschauen lässt. Es entstand aus dem antiken Sinus, der neben einem Busen auch noch einen Bogen bedeutete, und wandelte sich im medizinischen Gebrauch in gekrümmte Körperhöhlen, besonders die Nasennebenhöhlen. Wenn diese nun mit einer –itis verbunden sind, dann sind sie entzündet. Den Erkrankten interessiert jedoch weniger die Herkunft des Wortes, sondern was er tun kann, denn er leidet, mitunter beträchtlich, unter Schmerzen über den Kieferhöhlen und den Stirnhöhlen, seine Nasenatmung ist ( oft einseitig ) beeinträchtigt und ohnehin durch ständige Schleimabsonderung gestört, und dazu kommt eine allgemeine Abgeschlagenheit.
Therapien gegen die Sinusitis sind nicht neu. Empfohlen werden Kamillendampfbäder, Wärme, abschwellende Nasentropfen und Antibiotika. In schweren Fällen öffnen Ärzte die Zugänge der Nasennebenhöhlen operativ. Das gilt für Fälle, in denen das Leiden vom akuten ins chronische Stadium übergegangen ist und auf medikamentöse Behandlung nicht mehr wie erhofft reagiert.
Erwünscht ist indessen, Aufwand und Umstände einer Operation zu vermeiden. Dies betreibt man jetzt mit einer Kombinationsbehandlung, bei der man ein Kortisonderivat sowie zugleich einen pflanzlichen Schleimlöser einsetzt. Die Wirkung einer sechswöchigen Anwendung ist deutlich : Die Druckbeschwerden, der Schleimfluss und die Behinderung der Nasenatmung waren bei 2/3 der Patienten geschwunden oder doch auf ein erträgliches Maß gesenkt. Der Erfolg beruht erheblich auf den mehrfachen Eigenschaften des pflanzlichen Mittels, welche die Entzündung hemmen, antioxidativ und antibakteriell wirken, die unangenehmen Erscheinungen eindämmen und der befürchteten Verschlimmerung vorbeugen.
Lassen Sie sich raten, auch wer sich mit seiner Sinusitis schon abgefunden hat, darf zuversichtlich auf Befreiung hoffen.
Ihr R. F.